Die Zehntscheune in Walzbachtal-Wössingen wurde Endes des 18. Jahrhunderts von Damiean August Philipp Karl, Graf von Limburg-Vehlen-Stirum, für das Bistum Speyer gebaut.
Ihren vorgesehenen Zweck als Lagerstätte für den als Steuern für die Kirche abgeführten Zehnt konnte Sie aber nur kurz erfüllen.
Im Zuge der Säkularisierung des Bistums Speyer im Jahre 1802 fiel das Gebäude an die Markgrafschaft von Baden-Durlach unter Markgraf Karl-Friedrich.
Im Laufe der Zeit hat das Gebäude verschiedene Arten der Nutzung erlebt, darunter auch die Nutzung als Lager und auch als viehwirtschaftliches Gebäude.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es dann zunächst als landwirtschaftliches Heimatmuseum genutzt und nach einem späteren Umbau wurde darin dann eine Gaststätte betrieben.